Messe

der 1. tag und viele eindrücke waren regelrecht berauschend. vor allem die veranstaltung ab 18uhr am stand der fa. trilux. aber ich fang mal von vorne an:

als wir das gepäck verstaut und uns mit den ersten leuten bekannt gemacht hatten wurde erstmal die halle 6 besucht. diese halle besticht durch die vielfalt ihrer verschiedenen kronleuchter. meine begeisterung hielt sich in grenzen. ich mag halt lieber technische leuchten. jedoch war es sehr aufällig das die auswahl an üppigen kristallleuchter und orientalische kronleuchter deutlich angestiegen sind. die kundschaft scheint klar gewählt zu sein. halle 5. haben wir dann auch noch erledigt und auch eingekauft. hier viel mir besonders auf das der weg zum hochwertigen genauso gesucht wurde wie die produkte mit klasse preis leistungs niveau. wie auch immer. ein teil der arbeit war getan, nun ging es zurück zum trilux stand. der chef hatte ein gespräch für 17.15uhr einberufen. vertragsverhandlungen für einen gebrauchsmusterschutz unserer „designleuchte“. wir haben uns die unterlagen geben lassen und um eine nacht bedenkzeit gebeten. unser 1. gespräch war positiv. danach sollte die party starten. pünktlich um 18 uhr gingen die lichter auf der bühne an und die veranstaltung wurde eröffnet. erst hat eine renomierte architektin einen vortrag gehalten und später wurde der verlagschef der ait auf die bühne geholt um nach einer kurzen ansprache die gewinner des luxfutura award 2008 bekannt zu geben. wir also rauf auf die bühne den award, den scheck* und den applaus abgeholt und ran an die bar. dort ging die schlacht erst richtig los. herr m. hatte auch vor diese zu gewinnen. ich für mich konnte mit einem remis leben. wie und was auch immer. es wurde viel gesprochen, bekannt gemacht und getrunken. um 22uhr, endlich, fuhr der partybus zum hotel vor. dort angekommen wurde die hotelbar gestürmt und eingenommen, nicht von mir. ich habe eingecheckt, die weckzeit auf 6.30uhr bestellt, die meiner begleitung auf 6.45uhr und bin aufs zimmer. dort angekommen dauerte es auch nicht mehr lange bis ich den tv bedienen konnte, die horizontale position eingenommen hatte und augenpflege gemacht habe.

tag 2:

6.30uhr aufgestanden, 6.45uhr herrn m. geweckt, 6.55uhr hernn m. geweckt. 7.05uhr herrn m. geweckt. 7.15uhr frühstücken gegangen. 7.30uhr herr m. kommt zum essen. 8uhr abfahrt zur messe. weitere messearbeit getan, schauen, fragen und fachsimpeln. diesmal mehr technische informationen eingeholt und meine begeisterung kannte kaum noch grenzen. led, halogen metalldampf und sparleuchten sind der renner. 11uhr das 2. gespräch mit dem chef und erfolgreicher abschluss des gemeinschaftsgebrauchsmusterschutz (wir hoffen nun auf einen anruf innerhalb der nächsten 12 monate, dann wird die leuchte wohl gefertigt und geld verdient). den rest des tages haben wir mit klassischer messe arbeit verbracht: gucken, gucken und nochmals gucken. so wie messe eben ist. teilweise sehr interessant, teilwiese einfach nur reizüberflutung und manchmal sehr überraschend. 

ich freu mich auf jeden fall auf 2010. dann gehts wieder nach frankfurt, und vielleicht auch mit herrn m.!?!

*scheck: dieser war auf 500€ ausgestellt. ich dachte natürlich das alles für mich ist. nach der 50/50 teilung und meinen auslagen für herrn m. war ich rechnerisch auf 500,-€ gekommen. leider hat mir herr m. nicht gesagt das sein begleitservice 250,-€ kostet. nun bin ich 250,-€ ärmer und eine erfahrung reicher –  frag immer vorher was es kostet!