Wochenende

also morgen ist ja schon freitag und dann ausnahmsweise auch für mich mal nach feierabend wochenende. samstag fällt für mich arbeiten aus. wahrscheinlich werde ich den tag wieder total unütz nutzen weil man sich ja auf keinen fall verplanen möchte um auch ja viel von seinem freien tag zu haben. und abends stellt man dann mit entsetzen fest das der tag vorbei und nichts von dem erledigt ist worauf man sich ja schon immer mal gefreut hat wenn man denn mal samstags freit hätte. na toll, ich habe jetzt schon keine lust mehr auf frei

nächste woche muß das auto in die werkstatt. seit sonntag ist es sogar dringend notwendig. aber erst mal was anderes: also da waren tina und ich schön essen in rietberg und der abend war auch in netter begleitung da ging dann auf einmal alles schief. erst mussten wir 1 stunde auf unser essen (pizza) warten und dann bekomme ich auch noch ne mogelpackung auf den teller und kann mir zum schluß vom kellner anhören das ich kein koch wäre weil ich ja sonst geschmeckt hätte das es das falsche fleisch ist. da bestell ich mir eine pizza mit gyros und salat oben drauf (ja, richtig. der salat kommt auf die pizza) und bekomme eine pizza mit gyros nur am rand und über all dort wo der salat die pizza abdeckt ist putenfleisch drauf. erst dachte ich das die pizza fad schmeckt, aber dann habe ich die sauce abgekratzt und gesehen das das fleisch weiß ist. da ich aber hunger hatte und auch den geschmack nicht unmöglich fand habe ich weiter gegessen. später habe ich dann gefragt warum den hühnerfleisch (bis dahin wusste ich nicht das es pute war) auf meiner pizza ist. da antwortet der doch mit einer ruhe das das gyrosflesich alle wäre und daher als ersatz dann eben pute genommen worden ist. er wolle noch wissen ob denn gyros gewürz am putenfleisch gewesen wäre. also irgendwie frech fand ich das. vor allem weil man mich nicht vorher in kenntnis gesetzt hat. ich glaube ja das man mir ein faules ei unterschieben wollte und gehofft hat damit so durch zu kommen. fairerweise gabs dann für alle einen espresso umsonst und mein gericht angeblich günstiger, 2tes stimmte auch nicht!

als wir dann mit essen und allem fertig waren wollten wir eigentlich sofort nach hause. na eben nicht, denn ich hatte mal eben einen plattfuß am auto. das hieß dann ersatzreifen raus und reifen wechsel dich. gut das manche leute einfach nicht zugucken können. so brauchte ich nicht viel machen. aber an dieser stelle mal ein danke für die hilfe. hab ich gerne angenommen. gebraucht hätte ich dich aber auch am mittwoch, wo dann hinten rechts der nächste platte reifen aufwartete. klasse, so lohnt sich wenigstens der weg zur werkstatt.

nun hat sich die mängelliste mal eben auf folgendes verlängert:

4 neue reifen

tüv und au neu

keilriemen tauschen

scheibenwischer vorne tauschen

beleuchtung vom nr.schild reparieren

wenn das alles gemacht ist erwartet mich eine hohe rechnung und eine gefrustete frau die mal wieder aufs shoppen verzichten muß. das leben ist kein ponyhof. aber etwas günstiger könnte es schon sein. zur zeit wird um ein rum alles teurer und die chefin geizt rum. da hilft nur bewerbungs unterlagen raus und schauen welcher arbeitgeber mehr zahlt. na das wird ein abenteuer. schon lange keine bewerbung mehr geschrieben. mal schauen was so im internet zu finden ist.

jetzt fält mir nix mehr ein. schreibe morgen weiter.

gute nacht

Lichtberechnungsprogramm – Relux

besagtes hab ich seit kurzem neu. bisher habe ich noch nicht viel verstanden. aber es macht einen großen spaß ein wenig damit zu tüfteln. dialux ist ja eine bekannte software. ähnlichkeiten sind auch da. trotzdem muß ich komplett neu denken. besonders gefällt mir die online datenbank aller leuchten, möbel, usw. und kostenlos ist es auch noch

die nächsten objekte bearbeite ich nun mit relux. freiwillige opfer vor 😉

Spargel

gestern gabs zum ersten mal leckeren spargel. so wie man sich ihn wünscht. mit sauce hollondaise und schweineschnitzel. ein absoluter traum. an dieser stelle einen dank an sylle für die rezeptidee beim einkaufen

Messe

der 1. tag und viele eindrücke waren regelrecht berauschend. vor allem die veranstaltung ab 18uhr am stand der fa. trilux. aber ich fang mal von vorne an:

als wir das gepäck verstaut und uns mit den ersten leuten bekannt gemacht hatten wurde erstmal die halle 6 besucht. diese halle besticht durch die vielfalt ihrer verschiedenen kronleuchter. meine begeisterung hielt sich in grenzen. ich mag halt lieber technische leuchten. jedoch war es sehr aufällig das die auswahl an üppigen kristallleuchter und orientalische kronleuchter deutlich angestiegen sind. die kundschaft scheint klar gewählt zu sein. halle 5. haben wir dann auch noch erledigt und auch eingekauft. hier viel mir besonders auf das der weg zum hochwertigen genauso gesucht wurde wie die produkte mit klasse preis leistungs niveau. wie auch immer. ein teil der arbeit war getan, nun ging es zurück zum trilux stand. der chef hatte ein gespräch für 17.15uhr einberufen. vertragsverhandlungen für einen gebrauchsmusterschutz unserer „designleuchte“. wir haben uns die unterlagen geben lassen und um eine nacht bedenkzeit gebeten. unser 1. gespräch war positiv. danach sollte die party starten. pünktlich um 18 uhr gingen die lichter auf der bühne an und die veranstaltung wurde eröffnet. erst hat eine renomierte architektin einen vortrag gehalten und später wurde der verlagschef der ait auf die bühne geholt um nach einer kurzen ansprache die gewinner des luxfutura award 2008 bekannt zu geben. wir also rauf auf die bühne den award, den scheck* und den applaus abgeholt und ran an die bar. dort ging die schlacht erst richtig los. herr m. hatte auch vor diese zu gewinnen. ich für mich konnte mit einem remis leben. wie und was auch immer. es wurde viel gesprochen, bekannt gemacht und getrunken. um 22uhr, endlich, fuhr der partybus zum hotel vor. dort angekommen wurde die hotelbar gestürmt und eingenommen, nicht von mir. ich habe eingecheckt, die weckzeit auf 6.30uhr bestellt, die meiner begleitung auf 6.45uhr und bin aufs zimmer. dort angekommen dauerte es auch nicht mehr lange bis ich den tv bedienen konnte, die horizontale position eingenommen hatte und augenpflege gemacht habe.

tag 2:

6.30uhr aufgestanden, 6.45uhr herrn m. geweckt, 6.55uhr hernn m. geweckt. 7.05uhr herrn m. geweckt. 7.15uhr frühstücken gegangen. 7.30uhr herr m. kommt zum essen. 8uhr abfahrt zur messe. weitere messearbeit getan, schauen, fragen und fachsimpeln. diesmal mehr technische informationen eingeholt und meine begeisterung kannte kaum noch grenzen. led, halogen metalldampf und sparleuchten sind der renner. 11uhr das 2. gespräch mit dem chef und erfolgreicher abschluss des gemeinschaftsgebrauchsmusterschutz (wir hoffen nun auf einen anruf innerhalb der nächsten 12 monate, dann wird die leuchte wohl gefertigt und geld verdient). den rest des tages haben wir mit klassischer messe arbeit verbracht: gucken, gucken und nochmals gucken. so wie messe eben ist. teilweise sehr interessant, teilwiese einfach nur reizüberflutung und manchmal sehr überraschend. 

ich freu mich auf jeden fall auf 2010. dann gehts wieder nach frankfurt, und vielleicht auch mit herrn m.!?!

*scheck: dieser war auf 500€ ausgestellt. ich dachte natürlich das alles für mich ist. nach der 50/50 teilung und meinen auslagen für herrn m. war ich rechnerisch auf 500,-€ gekommen. leider hat mir herr m. nicht gesagt das sein begleitservice 250,-€ kostet. nun bin ich 250,-€ ärmer und eine erfahrung reicher –  frag immer vorher was es kostet!

Anreise

also wenn etwas passiert, dann immer so viel das man aufpassen muß, nicht etwas wesentliches zu vergessen. am mittwoch abend fing alles an:

eigentlich wollte ich mich von tina noch verabschieden, da sie aber erst um 22uhr aus frankfurt wieder kam und ich um 21uhr die sachen gepackt hatte um nach münster zu fahren, wurde daraus nichts. genervt und müde hab ich mich also ins auto gesetzt und bin losgefahren. wie einige wissen ist die strecke gt-münster für mich nicht eine der besten. blitzer, rote ampeln mit blitzer und drängelnde raser sind nur einige der dinge die mich jedesmal belasten und nerven kosten. und da ich ja müde war und irgendwie auch kein bock auf auto fahren hatte, passierte es wie es passieren musste: *blitz* bei 100kmh! naaaa toll! noch genervter und wütend auf mich selber habe ich dann 1h später münster erreicht. 

meine messe begleitung (dieser begleitservice sollte mich 250,-€ kosten, aber dazu morgen mehr) wartete schon mit einer flasche bier und gemachtem bett (das sofa) auf mich. kurz den tagesablauf für donnerstag  und die weckzeit, 5uhr, besprochen habe ich es mir dann auf dem sofa bequem gemacht. fast wäre ich dann auch eingeschlafen wenn herr m. denn auf seine dusche verzichtet hätte. durch die nächtliche ruhestörung und die späte ruhe, es war wohl so halb eins, gabs dann endlich den verdienten schlaf. pünktlich um 5.25uhr gabs dann den erhofften weckruf und die info: jörg, wir (wieso wir?) haben verschlafen. du hast jetzt 2min. zeit für die körperpflege und weitere 5min. zeit die klamotten zu packen damit wir den zug noch bekommen. ich habe schnell meine luftschlangen rausgeholt, einen papphut aufgesetzt und freundlich „stimmung“ gerufen.

wie durch ein wunder geplant sind wir pünktlich am bahnhof angekommen und wie durch ein wunder war die bahn auch pünktlich. wir saßen dann auf unseren plätzen und konnten uns erstmal unsere kleidung und der fehlenden körperhygiene widmen. hemd in die hose, deo vorher aufgelegt und haare gemacht saß ich dann zufrieden das alles geklappt hat und auch ein wenig erschöpft neben herrn m. und wurde zeuge eines grandiosen auftritts von unserer schaffnerin. kurz zu ihrer person: ca. 45-50 jahre alt, sächsin, rot gefärbte haare und einen gang wie stock im arsch und kleiderbügel im anzug.
sie: „die foarkarden bidde „

fahrgast:“hier, bitteschön!“

sie:“woes is does denn? do gri gisch grämfe“

fahrgast:“wieso“

sie:“does is nischts! does is geene foarkarde, does is nischts!“ do gri gisch grämfe“ (bei krämpfe fast sie sich immer wieder an den kopf und dreht sich einmal im kreis)

fahrgast:“aber dort steht doch eine referenznummer und mein name und beim vergleichen der ec karten nr., meinem personalausweis und dieser rechnung ist doch geklärt das ich im besitz einer karte bin!“

sie“ neieeen! does is nischts! do gri gisch grämfe!“

usw. 

ca. 10 „grämfe“ später gabs dann eine einigung und die erste durchsage das wir uns verspäten werden. am ende aller durchsagen und kurz vor frankfurt hatten wir dann ca. 35 min verspätung wegen: computer ausfall in wagen 23-28, einen türdefekt (ließ sich nicht schließen), triebwagen defekt und stellgleis ausfall. die platzreservierung funktionierte ebenfalls nicht. klassisch zug fahren nennt man sowas! angekommen in frankfurt und mit mittlerweile zwei begleitungen im schlepptau ging es direkt zum taxistand. wo ich mich vorne an der schlange angestellt hatte und einer wartenden dame das taxi vor der nase weggeschnappt habe. viele böse blicke und etwas murren stiegen wir unbeirrt ein und konnten unser ziel messe „light&building“ in frankfurt anfahren. später auf der messe wurde mir mitgeteilt das man mich doch schon gesehen hatte, am taxistand! na danke, das war peinlich!

auf der messe selber haben wir dann unser gepäck am stand der fa. trilux abgestellt und sind auf entdeckungs tour gegangen.

morgen dann der messe bericht und deteils zur party!